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Herzlich willkommen am Rainer-Maria-Rilke-Gymnasium Icking

Pädagogisches Netzwerk

Gemeinsam zum Ziel: Wir ziehen alle an einem Strang

Das Pädagogische Netzwerk des Rainer-Maria-Rilke-Gymnasiums Icking bündelt die Arbeit aller Instanzen, Gremien und Einzelpersonen an unserer Schule, die über die reine Vermittlung von Sach- und Fachkenntnissen hinaus erzieherisch mit der persönlichen Entwicklung und Betreuung unserer Schülerinnen und Schüler betraut sind. Der dauerhaft installierten Arbeitsgruppe gehören unsere von den Schülern gewählten Verbindungslehrer, unsere Stufenbetreuer, unser Schulpsychologe und unsere Beratungslehrerin an. Die regelmäßigen Arbeitstreffen des Pädagogischen Netzwerks werden von der Schulleitung koordiniert und geleitet.

Zentrale Aufgaben des Netzwerks sind

  • die Entwicklung, Förderung, Durchführung und Betreuung fachübergreifender pädagogischer Konzepte, Prozesse und Strukturen;
  • die Unterstützung, Steuerung, Vernetzung und Verstetigung der Zusammenarbeit aller pädagogischen Instanzen unserer Schule;
  • die Verbesserung des Informationsflusses zwischen den beteiligten Gremien, der Schulleitung und der Elternvertretung;
  • die Verbesserung und Kontrolle der pädagogischen Arbeit;
  • die Einrichtung und Betreuung pädagogischer Projekte und Maßnahmen;
  • die Steigerung der Arbeitsökonomie und die Verminderung von Redundanzen durch koordiniertes Vorgehen, regelmäßige Arbeitstreffen und verbindliche Absprachen;
  • die Unterstützung des gesamten Kollegiums durch Impulse für die erzieherische Betreuung der Schülerinnen und Schüler, durch themenspezifische Handreichungen, Teilhabe an der Schulentwicklung, abgestimmtes Vorgehen und transparente Prozesse.

"Wir bleiben im Gespräch“: Das Pädagogische Netzwerk als Feuerlöscher und Schlichtungsinstanz

Die Arbeit des Pädagogischen Netzwerks greift auf mehreren Ebenen.

  • Wir sind Ansprechpartner für Lehrerinnen und Lehrer in allen pädagogischen Fragen und Anliegen.
  • Wir schaffen ein institutionalisiertes, verlässliches und vertrauliches Gesprächsangebot und leisten konkrete Hilfe bei der Lösung schwieriger Situationen im Schulalltag.
  • Wir verstehen uns als Feuerlöscher in Reibungssituationen, die zwischen Schülern, zwischen Lehrern und Schülern sowie zwischen Eltern und Schülern auftreten. Mit moderierten Gesprächsangeboten, individuellen Analysen und Vorschlägen bahnen wir den Weg für einvernehmliche Lösungen und die rasche Befriedung schwelender Konflikte.

Das Methoden- und Kompetenzcurriculum: Unsere Werkzeugkiste für grundlegende Lern- und Arbeitsmethoden

"Nicht für die Schule, sondern für das Leben lernen wir". Mit dem Aufbau eines eigenen Methoden- und Kompetenzcurriculums setzen wir diesen zentralen Bildungsauftrag am Rainer-Maria-Rilke-Gymnasium Icking Schritt für Schritt um. Durch konkrete Hilfestellungen beim eigenständigen Wissenserwerb unterstützen wir unsere Schülerinnen und Schüler dabei, sich in unserer Konsum-, Informations- und Wissensgesellschaft selbstständig und kritisch zurechtzufinden. Bereits in der Unter- und Mittelstufe werden unsere Schülerinnen und Schüler mit geeigneten Arbeitstechniken vertraut, die ihnen ermöglichen, neues Wissen autonom zu erschließen, zu hinterfragen, zu prüfen und anzuwenden. In erster Linie sollen die Schülerinnen und Schüler befähigt werden,

  • unterschiedlichste Informationsquellen zu beurteilen, auszuwerten, zu unterscheiden und anzuwenden;
  • situationsgerechte Kommunikationsmöglichkeiten zu trainieren und zu nutzen;
  • einzeln oder im Team eigene Projekte zu erarbeiten, zu präsentieren und zu reflektieren;
  • traditionelle und neue Medienarten zu vergleichen, zu bewerten und produktiv einzusetzen;
  • den eigenen Mediengebrauch zu analysieren und effizienter zu gestalten.

Die Bausteine dieses elementaren Rüstzeugs zur Steigerung der Personal-, Sozial- und Medienkompetenz sowie der Arbeitsökonomie werden von den Mitgliedern des Pädagogischen Netzwerks gesammelt, überprüft und erweitert und dem Kollegium zur Verfügung gestellt. Das Ziel ist eine Vereinheitlichung der unterschiedlichen Angebote und Bewertungsmaßstäbe zur Qualitätsverbesserung.

Einrichtungen, Maßnahmen und Projekte als pädagogische Impulsgeber

Das Pädagogische Netzwerk initiiert, evaluiert und begleitet regelmäßig eine Reihe von Veranstaltungen, die der Stärkung der sozialen Kompetenz, der Daseinsorientierung, der Persönlichkeitsentwicklung und dem Zusammenleben der Schulfamilie dienen. Das übergreifende Motto dieser vielfältigen Begleitprogramme und Projekte lautet: "Leben lernen - erwachsen werden." Bei dieser Arbeit greifen wir vielfach auf die Angebote externer Partner zurück. Wir stehen in engem Kontakt mit speziell geschulten Vertretern der Jugendpolizei, des Jugendamts, des Gesundheitsamts und weiterer pädagogischer Einrichtungen in öffentlicher Trägerschaft wie „condrobs“. Hilfe zum Erwachsenwerden leisten wir als Pädagogisches Netzwerk insbesondere durch:

  • Vorträge und Informationsveranstaltungen für Lehrer, Schüler und Eltern, u.a.zu den Themen Mediennutzung, Mobbing, Suchtprävention, Verkehrssicherheit und Umweltschutz.
  • KoKo-Trainings
    Dieses intensive Kommunikationstraining zu Beginn der 5. Jahrgangsstufe erleichtert den Schulübergang, hilft beim Einleben in das neue Lern- und Sozialumfeld und stärkt den Klassenzusammenhalt.
  • "Klassenrat"
    Diese Maßnahme trägt zur Selbsterziehung und Selbstverantwortung der Schülerinnen und Schüler bei. Sie öffnet der Klasse einen geschützten und moderierten Raum, um interne Kontroversen anzusprechen und aufzuarbeiten. Unterstützt von der Schulsozialarbeiterin und/oder der Schulpsychologin analysieren die Schüler den Konflikt und beschließen einen Maßnahmenkatalog zur Beilegung ihrer Differenzen. Die Vereinbarungen werden in Form eines verbindlichen Klassenvertrags festgeschrieben.

Für das Pädagogische Netzwerk: Beate Demmelhuber