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Herzlich willkommen am Rainer-Maria-Rilke-Gymnasium Icking

Besichtigung der schuleigenen neuen Heizkraftanlage durch das W-Seminar "Energiewende"

Am Donnerstag, 7.12.17, hatte das W-Seminar „Energiewende (Q11) während der Seminarsitzung die Gelegenheit die neue Heizkraftanlage der Rainer-Maria-Rilke Gymnasiums zu besichtigen. Unser Hausmeister Herr Färber, der für den ordnungsmäßigen Betrieb der Anlage zuständig ist, hat sich auf Wunsch der Seminarteilnehmer dankenswerterweise bereit erklärt, eine Führung durch die Anlage zu machen und über die Wärmeversorgung der Schule zu informieren.

Der Hauptbestandteil der neue Heizkraftanlage ist eine Hackschnitzelanlage, die die Schule bei fehlerfreiem Betrieb komplett mit Wärme versorgt. Biomasse nimmt als regenerative Energiequelle auch global gesehen in der Wärmeversorgung einen immer größer werdenden Stellenwert ein. Neben dem Verbrennen der Hackschnitzel direkt wird in Icking auch der freiwerdende Rauch und die Asche durch Rückführung zur weiteren Energiegewinnung genutzt. Erstaunlich ist die sehr geringe Menge an Asche, die am Schluss übrig bleibt. An die Hackschnitzelanlage ist ein Wärmepuffer angeschlossen, der einen kurzzeitigen Ausfall der Anlage momentan für etwas mehr als einen Tag, auch an kalten Tagen, gewährleisten kann. Sollte es zu einem längeren Ausfall der Anlage kommen, ist die Wärmeversorgung über einen zusätzlichen Gasbrenner gewährleistet. Es ist daran gedacht, in näherer Zukunft das ganze Ickinger Schulzentrum über diese Anlage mit Wärme zu versorgen.

Neben der Wärmegewinnung ist noch ein kleines Blockheizkraftwerk (BHKW) integriert, das über die Nutzung von Gas ein kleiner Anteil an selbsterzeugten Strom ins Netz eingespeist. Natürlich reicht diese Menge an elektrischer Energie nicht aus, um die Schule komplett mit Strom zu versorgen, aber ein Anfang ist getan. Unter dem Gesichtspunkt Stromversorgung will das Seminar sich im Frühjahr genauer über die Photovoltaikanlage auf dem Dach des Gymnasiums informieren.

Die Seminarteilnehmer waren sehr beeindruckt von der Größe der Anlage. Der Besuch regte an zu diskutieren, ob hier ein mögliches Thema für eine Seminararbeit zu finden ist, das sich mit der Energieversorgung vor Ort beschäftigt, mit der Rentabilität der Anlage und vor allem mit einem möglichen CO2-Einsparungspotential gegenüber anderen Heizungssystemen. Ein kleiner, lokaler Schritt in der Energiewende?

Vielen Dank, Herr Färber, für die interessanten Einblicke.   

Sabine Uttenweiler