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Herzlich willkommen am Rainer-Maria-Rilke-Gymnasium Icking

Nice sous la pluie - Nizza im Regen

Nizza. Eine Traumstadt in Frankreich direkt an der Côte d’Azur mit unglaublichen 300 Sonnentagen im Jahr. Optimales Ziel für eine unvergessliche Studienfahrt. Bei diesen Voraussetzungen war es kein Wunder, dass die Erwartungen hoch waren. Nach einem problemlosen Flug kamen wir in Nizza an. Nach dem Check-in begann unser Programm mit einer Stadtführung, so dass wir die folgenden Tage nie Probleme hatten, uns zurechtzufinden. Am Ende der Führung hatten wir die Möglichkeit bei einem gemeinsamen Imbiss die Spezialität Socca zu probieren, bevor wir dann fürs Abendessen unsere eigenen Wege gehen durften.

Am Dienstag ging es schon am Morgen mit dem Zug nach Monaco. Die Sonne wurde anfangs nur selten durch Wolken verdeckt und so war es ein Leichtes, die Stadtführung genießen zu können. Nach einem knappen Mittagessen bei einer der zahlreichen Möglichkeiten, war das einzige Anliegen von uns Schülern, möglichst schnell zum Museé océanographique de Monaco zu gelangen. Es regnete wie aus Eimern und der Wind machte den Einsatz von Regenschirmen ziemlich überflüssig.

Da der Mindesteinsatz im Kasino von Monte Carlo bei lächerlichen 500 Euro lag, entschieden wir uns, ihm vor unserer Rückfahrt nach Nizza noch einen Besuch abzustatten. Der Abend stand uns Schülern zur freien Verfügung.

Der Mittwoch begann mit Kultur. Das Matisse-Museum erfreute sich des Besuches des Rainer-Maria-Rilke Gymnasiums Icking. Am Nachmittag nahmen wir den Bus nach Eze. Unser Ziel war die Parfümerie Galimard, ein Produzent von Duftwässern, bei dem selbst Leonardo di Caprio einkauft. Wir hatten dort die Möglichkeit, unser eigenes Eau de Cologne herzustellen.

Ein Bus, der mit einiger Verspätung dann schließlich doch noch kam, war so voll wie nur irgend möglich. Der Rest des Tages wurde damit verbracht, sich aufzuwärmen, zu trocknen und sich beim Abendessen zu stärken.

Der Donnerstag begann mit der Anreise nach Antibes sowie mit einer Stadtführung durch die genannte Stadt. Schon bald regnete es in Strömen, die Regengüsse wurden kurzzeitig nur von heftigen Sturmböen abgelöst. Zuflucht bot uns diesmal das Picasso-Museum. Statt einer Wanderung zum Cap d’Antibes und einem Picknick am Strand flohen wir vor dem Wetter in Cafés und versuchten uns zu wärmen.

Da wir schon bei unserem letzten Abend in Nizza angekommen waren, hatten wir diesmal ein gemeinsames Abendessen. Das zwei Gänge-Menü wusste jeden zu überzeugen und es herrschte trotz des schlechten Wetters ausgelassene Stimmung.

Schließlich kam der Freitag, unser letzter Tag in Nizza. Die undurchdringliche Wolkendecke riss während unseres Besuchs des Blumenmarktes auf und die Sonnenstrahlen erwärmten unsere Gesichter. Zu Schade nur, dass wir am selbigen Tag schon abreisen mussten.

Die Reise in den Süden sparte zwar mit Sonnenschein, dennoch war es eine Fahrt, die viel zu bieten hatte und zu gefallen wusste.

Carl Bloch, Q11