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Herzlich willkommen am Rainer-Maria-Rilke-Gymnasium Icking

Wiesenmahd mit der Sense

Umwelttage am ZUK in Benediktbeuern

Im Oktober 2018 waren wir gemeinsam mit Schülern aus Penzberg und Geretsried für zwei Tage am Zentrum für Umwelt und Kultur in Benediktbeuern, wo wir viel über das Moor und die dort heimischen Lebewesen lernten.

Am Donnerstag nach der Schule fuhren wir gemeinsam nach Benediktbeuern.

Zuerst machten wir gemeinsam an den Lehrtümpeln ein Pflanzenmemory, bei dem wir viele neue Pflanzen kennenlernten. Dann ging es für einen Spaziergang ins Gelände. Zunächst besichtigten wir die dicht bewachsene Wiese, die wir am nächsten Tag mähen und entbuschen sollten. Anschließend machten wir eine kleine Wanderung durch den Moorlehrpfad, die alle begeisterte. An einer Stelle im Moor lagen mehrere umgekippte Bäume, über die wir mit Hilfe eines Seils balancieren konnten. Auf dem Rückweg fuhren wir mit einem Floß über einen Tümpel, wobei wir versuchten nicht umzukippen.

Zum Abendessen kochten wir alle gemeinsam Spaghetti mit Tomatensauce oder Pesto. Dazu gab es frische Äpfel, Birnen, Gurken, Tomaten und Karotten, die wir in Teamarbeit geschnitten haben.

Nach dem Abendessen schauten wir uns einen spannenden Film über das Moor und seine Bewohner an. Anschließend gingen wir in unser Matratzenlager.

Am nächsten Tag packten wir gleich in der Früh unsere Koffer und gingen dann zu einem kurzen Frühstück ins Kloster.

Um 9 Uhr ging es für uns alle zurück auf die Wiese, auf der wir das Mähen mit einer Sense erlernen sollten. Zur Verfügung stand uns Herr Gion, ein freundlicher älterer Herr sowie das Team  vom ZUK, zu dem auch Felix gehörte, der dort sein freiwilliges ökologisches Jahr macht und natürlich auch Herr Ludwig, der sich mit Motivation in die Aufgabe stürzte. Nach einem kleinen Crashkurs in das Handwerk eines Sensologens, bekam jeder von uns eine Sense oder einen Rechen in die Hand gedrückt und schon ging es an die Arbeit. Während ein Teil der Gruppe die Wiese senste, gingen die anderen zum Entbuschen des hinteren Teils der Wiese. Am Anfang machten viele es mehr schlecht als Recht, aber nach 15 Minuten hatten die meisten den Dreh raus.

Drei Stunden lang mähten wir mit viel Spaß aber auch Schweiß die Wiese, die uns zugewiesen worden war bis wir eine Pause einlegten. Dort gab es eine leckere Brotzeit und Stimmung war super. Danach tauschten die beiden Gruppen ihre Arbeiten und es ging erneut weiter. Nachdem die Penzberger gegangen waren, kümmerten sich die Geretsrieder und wir Ickinger noch um den Rest der Arbeiten und das Aufräumen. Gegen 15 Uhr fuhren danach wieder nach Icking zurück, müde, aber auch sehr zufrieden mit der geleisteten Arbeit.

Alles in allem betrachtet würden wir behaupten, dass wir zwei super schöne und lehrreiche Tage in Benediktbeuern verbracht haben. Viele von uns würden sich auf eine Fortsetzung dieser Tage gemeinsam mit den anderen zwei Schulen, die teilgenommen haben, freuen.

Rebecca Schumacher und Julia Doktor