W-Seminarpreis
Regelmäßig wird am Rainer-Maria-Rilke-Gymnasium der schulinterne Preis für die beste Seminararbeit, welche im Rahmen der wissenschaftspropädeutischen Seminare in der Oberstufe entstanden sind, von einer Jury der AG Begabungs- und Interessenförderung vergeben. Unsere Schülerinnen und Schüler arbeiten sich über einen Zeitraum von knapp zwei Jahren tief in eine selbst gewählte wissenschaftliche Fragestellung ein und verfassen einen in etwa 15 Seiten langen Aufsatz, der sich mit dem gewählten Thema auseinandersetzt.
Besonders herausragende Arbeiten werden von den einzelnen Fachlehrkräften der Seminare für den Preis für die beste W-Seminararbeit nominiert, der vom Förderverein des Gymnasiums gestiftet wird und über den eine schulinterne, interdisziplinäre Jury entscheidet. Manche Schülerinnen und Schüler aus den letzten Jahren sind mit ihrer W-Seminararbeit auch über unsere Schule hinaus erfolgreich. So kann lobend erwähnt werden, dass Rebekka Peis und Lilith Reithmann auch den Preis des Bayerischen Clubs gewonnen haben. Sie erforschten beispielsweise das Spannungsfeld „Mensch und Maschine“ im interdisziplinären Raum, entwickelten im Rahmen eines Oral History Projects neue soziologische Perspektiven zum Thema Migration oder verfassten im Leitfach Kunst eine Comicreportage mit bestechender künstlerischer Gestaltung und Aussagekraft.

W-Seminarpreis 2026
Auch dieses Jahr war die Jury von der thematischen Bandbreite und der inhaltlichen Tiefe der eingereichten Arbeiten, die von ausgeprägtem fachlichem Interesse und hohem Arbeitseinsatz zeugen, beeindruckt. Mit dem W-Seminararbeitspreis wurde Arvid Clotten ausgezeichnet, der sich in seiner Seminararbeit im Fach Physik mit der Fragestellung „Sind Zeitreisen mithilfe von rotierenden schwarzen Löchern nach Tipler möglich?“ auseinandersetzte. Die Jury würdigte insbesondere die wissenschaftliche Tiefe, die sorgfältige Recherche und die überzeugende Bearbeitung dieses anspruchsvollen Themas. Wir gratulieren herzlich zur Auszeichnung ihrer vortrefflichen Arbeiten.