Förderpreis des Rainer-Maria-Rilke-Gymnasiums

Der Förderpreis des Rainer-Maria-Rilke-Gymnasiums wurde 2017 eingerichtet. Er ehrt besondere fachliche Leistungen und  Engagement für die Schulgemeinschaft. Der Preis wird durch den Förderverein finanziert, der Vorschlag des Preisträgers erfolgt durch die Schule.

Der diesjährige Förderpreis der Schule und des Fördervereins für besonders herausragende Leistungen und Engagement für die Gemeinschaft ging an Sophia Jellema und Charlotte Brandt. Für alle Absolventinnen und Absolventen des diesjährigen Jahrgangs gilt: Herzlichen Glückwunsch und alles Gute für euren weiteren Lebensweg, liebe Abiturientinnen und Abiturienten!

Bisherige Preisträger
2017   Sebastian d’Huc
2018   Maximilian Schulz
2020   Charlotte Brandt und Sophia Jellema

W-Seminarpreis 2020 für Sophia Jellema

Zum dritten Mal vergab eine Jury der AG Begabungs- und Interessenförderung einen schulinternen Preis für die beste Seminararbeit, die im Rahmen eines der wissenschaftspropädeutischen Seminare in unserer Oberstufe entstanden ist. Über einen Zeitraum von knapp zwei Jahren arbeiten sich unsere Schülerinnen und Schüler tief in eine selbst gewählte wissenschaftliche Fragestellung ein und verfassen einen in etwa 15 Seiten langen Aufsatz, der sich mit dieser Fragestellung auseinandersetzt. Vier herausragende Arbeiten wurden von den Fachlehrkräften der Seminare für den Preis für die beste W-Seminararbeit nominiert, der vom Förderverein des Gymnasiums gestiftet wird und über den eine schulinterne, interdisziplinäre Jury entscheidet.

Die Jury war beeindruckt von der thematischen Bandbreite und der inhaltlichen Tiefe der eingereichten Arbeiten, die von ausgeprägtem fachlichen Interesse und hohem Arbeitseinsatz zeugen. Sie erforschten beispielsweise das Spannungsfeld „Mensch und Maschine“ im interdisziplinären Raum, entwickelten im Rahmen eines Oral History Projects  neue soziologische Perspektiven zum Thema Migration oder verfassten im Leitfach Kunst eine Comicreportage mit bestechender künstlerischer Gestaltung und Aussagekraft.

Der Preis für die beste W-Seminar-Arbeit im Schuljahr 2019/20 geht in diesem Jahr an Sophia Jellema, die sich für das Seminar von Frau Schäfer im Leitfach Geschichte kritisch mit Begriff der „Stunde Null“ im Pressewesen im Bayern der Nachkriegszeit auseinandergesetzt hat. Ihre Arbeit analysiert das Zeitungswesen in Wolfratshausen und überzeugt nicht nur durch ihren regionalen Bezug und minutiöse Archivarbeit, sondern auch durch die pointierte Interpretation der zusammengetragenen Fakten.

Wir gratulieren Sophia Jellema herzlich zur Auszeichnung ihrer exzellenten Arbeit!