Das Profil des Gymnasiums

  • An unserer Schule gelten die gleichen Lehrpläne, die gleiche Schulordnung und die gleichen Rahmenregelungen wie an allen staatlichen bayerischen Gymnasien. Die materielle Ausstattung ist gut, ebenso die Versorgung mit Lehrkräften. Die Ausbildung unserer Lehrerinnen und Lehrer unterscheidet sich nicht von der anderer Kollegien. Und auch die Ansprüche der Eltern und der uns anvertrauten jungen Menschen weisen keine großen Unterschiede zu denen vergleichbarer Schulen auf.
  • Wir sind froh, dass unsere Schule mit ca. 840 Schülern eine noch einigermaßen überschaubare Größe hat. Dies bringt es mit sich, dass Eltern, Schüler und Lehrer jederzeit die Chan­ce zu einem persönlichen Kontakt haben. Man kennt sich, man spricht miteinander, man diskutiert und einigt sich am Ende, man nimmt wech­selseitig an Sorgen, Nöten und Freuden Anteil. Lernschwierigkeiten las­sen sich früher erkennen, Förderungsmaßnahmen leichter in Gang setzen. Der Schulpsychologe und die Beratungslehrerin helfen mit Rat und Tat.  Die Klassenstärken sind vergleichsweise günstig. Die ländliche Umgebung der Schule wirkt sich fördernd auf das harmonische Schulklima aus.
  • Die eigentliche Besonderheit des Gymnasiums Icking ist seit Generationen das breite Bildungsangebot. Kaum eine Schule vergleichbarer Größe verfügt über sieben Ausbildungsrichtungen mit naturwissenschaftlich-technologischen und sprachlichen Zweigen,  in denen auch  ein humanistischer Zweig enthalten ist. Die individuellen Begabungen unserer Schülerinnen und Schüler lassen sich so konsequent nutzen. Unser  Angebot im Bereich des Wahlunterrichtes  ist vielfältig.
  • Kennzeichnend für unsere Schule ist auch die bewusst angestrebte Förderung der kreativen Fähigkeiten der jungen Menschen. So hat das Schultheater eine lange und erfolgreiche Tradition. Chor, Orchester und Bigband sind feste Institutionen im Schulleben. Der Kunsterziehung und dem Werken wird reichlich Raum gelassen, auch für außerunterrichtliche Aktivitäten. Sport ist  ein wesentlicher Bestandteil unserer Ausbildung.  Die Videogruppe begeistert am Schuljahresende mit ihrem  originellen und humorvollen  Jahresrückblick. Showtalent, sportliches Geschick und musische Fertigkeiten sind gefragt bei Veranstaltungen wie dem Kleinkunstabend.
  • Das Gymnasium Icking ist offen für die neuen Anforderungen an die Schule. Selbstverständlich rückten in den letzten Jahren ökologische Probleme, Ethik der Gentechnologie oder Fragen der Globalisierung mehr in den Mittelpunkt des Unterrichts. Dabei sollte z. B. Kooperation mit der Natur  nicht nur theoretisch durchdacht werden, sondern in konkretem Tun münden (Fotovoltaik-Anlage). Die Informationsgesellschaft drängt die Schulen zur Vermittlung einer vertieften Medienkompetenz. Als Folge davon wurde u.a. der Informatikunterricht an unserer Schule verstärkt und ein Tag der Medienwelten für die 6. Klasen eingerichtet. Einer frühzeitigen Studien- und Berufswahlorientierung dient am Gymnasium Icking der Berufsinformationstag.
  • Ein Markenzeichen unserer Schule sind die intensiven Austausch- und Partnerkontakte mit Schulen in Schottland, Frankreich, der Tschechischen Republik und Ungarn. So kann jeder Schüler im Laufe seiner Schulzeit zu Jugendlichen aus vier europäischen Ländern Beziehungen aufnehmen. Jedes Jahr finden auch Symposien statt, an denen Schülerinnen und Schüler aus Pécs, Brünn, Graz und Icking teilnehmen. Der Europagedanke ist für unsere Schule eine pädagogische Verpflichtung.
  • Die Schulentwicklung wird im Gymnasium Icking als kontinuierlicher Verbesserungsprozess verstanden. Bewährtes wird fortgeführt, Stärken werden gepflegt und an Schwächen wird intensiv gearbeitet. In engem Zusammenwirken von Eltern. Schülern und Lehrern versuchen wir,  einen Weg zwischen Tradition und Moderne zu finden. Das Gymnasium Icking versteht sich als lernende Organisation, die auf allen Ebenen versucht, ihren umfassenden Bildungsauftrag zu erfüllen zum Wohl unserer „Kunden", d.h. der Schülerinnen und Schüler. Wir wünschen uns mündige junge Erwachsene, die in Eigenverantwortung ihr Leben gestalten können.
  • Unterrichtsformen wie Projektarbeit und Lernzirkel hielten Einzug. Qualitätssicherung ist für das Lehrerkollegium und die Schulleitung ein wichtiges Anliegen.
  • Aus dem Zusammenspiel der genannten Faktoren ergibt sich letztlich das Besondere unserer Schule. Ziel  aller unserer Angebote ist, unsere Schülerinnen und Schüler zur Bejahung körperlicher und geistiger Leistung, zu sinnvoller und verantwortlicher Lebensgestaltung und zu partnerschaftlicher Verantwortungsfreude zu motivieren. Dazu gehört auch „die Achtung vor religiöser Überzeugung und vor der Würde des Menschen".